Mittwoch, 28. August 2013

Big D ft. Bundespeer - Change

Foto: Jusos Chemnitz


Ohne Umschweife betreibt Kanzlerkandidat Peer Steinbrück, nachfolgend liebevoll Bundespeer genannt, derzeit Wahlkampf in unserer Bundesrepublik. Am Donnerstag, den 22. August, besuchte er dabei auch Chemnitz und stellte sich den Fragen und Sorgen seiner potentiellen WählerInnen.

Bevor Bundespeer gewohnt charmant und humorvoll auf die Bedürfnisse der BürgerInnen einging, gab es ein kleines Stell-dich-ein der SPD-KandidatInnen für die Bundestagswahl aus Chemnitz und der Region. Unter dem schillernden Zirkusdach der SPD betonte Detlef Müller a.k.a. Big D gemeinsam mit Simone Raatz, der Kandidatin für Mittelsachsen, die Notwendigkeit der Lohnangleichung zwischen Männern und Frauen. Beide verwiesen auf die künftigen Herausforderungen denen sich die Region und ihre Bürger stellen müssten. Der Grundtenor aller vorgestellten Kandidaten könnte mit Big Ds Wahlkampfspruch "Einfach machen. Besser machen" zusammengefasst werden.

Gegen 18.00 Uhr war es dann soweit. Bundespeer wollte weder eine monotone Wahlkampfrede halten noch über Pinot Grigio reden. Bundespeer war gekommen, um den Dialog zu suchen. Dabei zeigte er dem kritischen Chemnitzer Publikum, dass Wahlkampf kein Verbrechen ist. Der Kanzlerkandidat beantworte im vornherein gesammelte Fragen des Publikums pointiert. 

Besonders die Kanzlerin bekam ihr Fett weg. Sie lulle Deutschland ein, fahre immerzu im Kreisverkehr ohne eine Ausfahrt zu nehmen. Bundespeer malte sprachliche Bilder, die die mehreren hundert Schaulistigen erheiterten. "Frau Merkel liegt am liebsten in einer Mulde. Und gelegentlich hebt sie mal ihren Finger - aber nicht um die richtige Richtung zu weisen. Nein - um zu schauen woher der Wind gerade weht!" 
Die Liste des Versagens der amtierenden Koalition ist Lang, das wurde deutlich. Von Europa über das Betreuungsgeld hin zu den kläglichen Versuchen einer sogenannten Energiewende. 

Man könnte fast lachen, wenn es nicht so bitter ernst wäre.
Die einzige Schlussfolgerung: Wählen gehen und zwar den PolitikWECHSEL. 

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