Donnerstag, 23. Juli 2015

Pressemitteilung: Besorgte Bürger verprügeln Demonstranten

Nachdem am Montag, den 20. Juli, bekannt geworden ist, dass Teilnehmer der Anti-Pegida-Demonstration auf ihrem Heimweg angegriffen und verletzt wurden, erklärt Sandra Göbel, Vorsitzende der Jusos Chemnitz:

“Das waren ganz klar politisch motivierte Straftaten. Zwar werden die Täter noch gesucht, aber in welchem politischen Lager sie zu finden sind, scheint klar. Mehr noch zeigen diese Zwischenfälle, welches Klientel die Bewegung in großen Teilen anzieht. Immer häufiger werden Anti-*GIDA Demonstrantinnen und Demonstranten nach Veranstaltungen angegriffen. Wir dürfen das nicht einfach hinnehmen und kleinreden. ”

Des Weiteren wurde die Polizei mehrmals von Demonstrantinnen und Demonstranten darauf hingewiesen, dass sich eine Vielzahl an Flüchtlingen im Stadthallenpark aufhält. Die Einsatzkräften reagierten erst kurz vor knapp. So konnte zum Glück noch schlimmeres verhindert werden, da sich vorher schon auffällige PEGIDA-Demonstraten auf dem Weg zum Stadthallenpark machten. „So weit hätte es nicht kommen müssen und dürfen. Es ist hinlänglich bekannt, dass nach Demonstrationen kleinere rechte Gruppen durch den Park ziehen. Es hätte schlimm enden können.

In den Reihen von Pegida und Cegida tauchen immer wieder nationalistische Symbole auf. Man muss es beim Namen nennen: Wenn dort Deutschlandflaggen, mit der Aufschrift ‘Deutschland, erwache!’ durch unsere Stadt getragen werden, dann sind das Nazis.”, so Göbel abschließend.

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